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Berufliche Qualifizierung und Teilhabe am Arbeitsleben

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Berufliche Qualifizierung und die persönliche Weiterentwicklung durch Arbeit geben dem Leben Dynamik und Perspektive. Im Zusammenspiel ermöglichen sie ein selbstbestimmtes Leben und eine Weiterentwicklung persönlicher, sozialer und fachlicher Fähigkeiten.

Berufliche Qualifizierung ist Voraussetzung für eine weitgehende Teilhabe am Arbeitsleben, die jedem Menschen wiederum Würde, Sicherheit und Bestätigung gibt und seinen Alltag strukturiert.

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Erste Handwerksgehilfen ausgezeichnet

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Wenn sich der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim auf den Weg macht, um eine Zertifikatsübergabe zum Abschluss einer beruflichen Qualifizierung in Werkstätten zu übernehmen, ist das ein Zeichen besonderer Würdigung“, dankte Vitus Geschäftführer Michael Korden dem HWK-Präsidenten Peter Voss für seinen Besuch.  Seit Mitte letzten Jahres werden durch Vitus Menschen mit Behinderung zum Handwerksgehilfen qualifiziert. Am 13.2.2015 wurden in Anwesenheit zahlreicher Gäste die ersten Zertifikate an drei junge Handwerksgehilfen im Bereich Metall in einer kleinen Feierstunde übergeben und dabei gleichzeitig auch die Arbeiten des Trägers zur Etablierung dieser Qualifizierung gewürdigt: „Dies ist eine Eintrittskarte in die Arbeitswelt und die Teilhabe an gesellschaftlicher Anerkennung“ sagte der Präsident der Handwerkskammer Peter Voss. Die drei Handwerksgehilfen berichteten von der Zeit im Berufsbildungsbereich, der Prüfung sowie ihren Plänen für die Zukunft.

   

 

Werkstattleiter Johannes Münzebrock, stellv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Harald Schlieck, Kammerpräsident Peter Voss, die Zertifikatsträger Thomas Jansen, Benjamin Busse und Michael Düing, Hwk Ausbildungsberater Reiner Brinkrolf und Vitus Geschäftsführer Michael Korden (v. l.).  
   
Der Abschluss ‚Handwerksgehilfe’ kann derzeit bei Vitus in den Bereichen Holz und Metall erlangt werden und soll auch auf die Gewerke Hauswirtschaft und Landschaftspflege ausgeweitet werden“, so Kompetenzfeldleiter Johannes Münzebrock. „Besonders wichtig ist, dass neben der systematischen beruflichen Qualifizierung eine Grund- und Sozialkompetenz vermittelt wird, die es den Teilnehmern ermöglicht, sich besser auf die Erwartungen außerhalb der Werkstatt einzustellen.
   

 

   
Harald Schlieck, stellv. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, betonte, die Kammer werde für das Konzept „Inklusive Betriebe“ verbunden mit der Qualifizierung verstärkt auf Kammerebene werben. „Wir wollen die Schleusen für Inklusion öffnen und den Betrieben dabei helfen. Bemerkenswert ist, dass diese „Premiere“, denn ein solches inklusives Projekt hat es noch nicht gegeben, bereits außerhalb der Kreisstadt großes Interesse hervorruft. „Uns liegen in Osnabrück bereits mehrere Anträge von Werkstätten vor, die um eine Akkreditierung bitten, andere Handwerkskammern haben das Regelwerk bereits ebenfalls beschlossen und zu meiner großen Freude gibt es Signale der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dieses Konzept ebenfalls zu übernehmen“.