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Schulische Bildung und Berufsvorbereitung

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Bildung bedeutet Erwerb unterschiedlichster Kompetenzen und ist eine wesentliche Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben.

Dazu gehören neben Wissen und Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) auch Schlüsselkompetenzen wie Ausdauer, Belastbarkeit und Konfliktfähigkeit.

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Übergreifender Dienst

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Die schulische Bildung und Berufsvorbereitung der Kinder und Jugendlichen erfolgt durch die jeweiligen Pädagogen der Klasse. Begleitet werden sie dabei von unserem „Übergreifenden Dienst“, der ihnen in beratender und unterstützender Funktion zur Seite steht.
 

Autismusspezifische Förderung

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Schüler mit der Diagnose „Autismus-Spektrum-Störung“ (ASS) erhalten neben der Förderung in den Klassen autismusspezifische Förderangebote durch Eva-Maria Koßmann und Mechthild Hundebeck-Brinker. ASS ist ein komplexes Störungsbild mit Auswirkungen auf das Wahrnehmen und Erleben. Menschen mit ASS selbst sprechen oft von einer anderen „Art des Seins“.

   
 
   
Ziel der Einzelförderung im „Lernzentrum ASS“ ist es, die Schüler im Umgang mit ihren autismusspezifischen Problemen zu unterstützen und ihnen so eine erfolgreiche Teilnahme am Schulalltag zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Vorbereitung und Begleitung von Übergängen. Die Schüler benötigen Unterstützung, um mit Veränderungen, wie z.B. Klassenwechsel, umzugehen. Die Entwicklung einer Perspektive hinsichtlich Beruf und weiterer Lebensplanung ist thematischer Schwerpunkt bei den älteren Schülern.
Zusätzlich zu ihrer Arbeit mit den Schülern sind Frau Koßmann und Frau Hundebeck-Brinker für die Beratung der Klassen und Eltern in Form von Gesprächen, Arbeitskreisen und Elterntreffs zuständig.
   
 
   

Gewaltprävention

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Gewalt hat mehrere Gesichter! Sie kann körperlich spürbar sein. Aber auch Worte und Strukturen können von Schülern und Pädagogen als gewaltsam erlebt werden.
Thomas Hoveling, ausgebildeter Deeskalationstrainer, hat sich dem Thema Gewaltprävention angenommen. Der Fokus seiner Arbeit liegt in erster Linie darin, gemeinsam mit den Kollegen und Schülern aggressionsauslösende Reize zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken. Durch diese präventive Arbeit können sowohl physische als auch psychische Verletzungen minimiert werden. Im Falle einer Eskalation sind die kollegiale Erstbetreuung und die Nachbereitung eines Vorfalles wichtig. Sie gewährleisten die Nachhaltigkeit der Arbeit. 

   
 
   
Im Rahmen der Gewaltprävention führen die Schüler der Klassen 8 und 11 unter Leitung von Frau Hegge das sogenannte Coolness-Training durch. In diesem Training geht es unter anderem um Aggressivität und Gewalt, um die Wahrnehmung eigener Täter-und Opfereigenschaften, um Grenzsetzungen, um die Kooperation und Gemeinsamkeit der Gruppe, um Verhalten in Bedrohungssituationen und um den eigenen Umgang mit Stärken und Schwächen. Dies geschieht in unterschiedlichen Übungseinheiten. Nach dem Motto „Verstehen, aber nicht einverstanden sein“ arbeiten wir mit allen Beteiligten. Hierzu gehören Täter, Opfer aber auch die Peergroup.
   
 
   
In der neu gegründeten Mädchengruppe geht es auch um die Rolle der Mädchen in unserer Gesellschaft. Durch die ständige Präsenz der Medien im Alltag der Mädchen werden ihnen, ohne dass sie es bewusst wahrnehmen, bestimmte Verhaltens- und Denkweisen suggeriert, an denen sie sich orientieren. Sobald die Mädchen jedoch unter sich bleiben, brechen zwangsläufig bestehende Rollenmuster auf. Sie können ohne drohende Ablehnung durch gleichaltrige Jungs andere Seiten von sich zeigen. Sie erfahren, wie viel Freude es macht, Neues auszuprobieren.

Kulturtechniken

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Bei Fragen rund um die Kulturtechniken Mathematik und Kommunikation/Deutsch können sich die Pädagogen an Annette Rotärmel und Jan-Gerd Bauken wenden. Sie beraten die Klassen nicht nur in den Bereichen Diagnostik und Förderplanung, sondern erstellen ebenfalls Unterrichtsmaterialien, die individuell auf die Schüler und ihre Unterrichtsinhalte zugeschnitten sind.
Neben dieser sehr konkreten und individuellen Beratung veranstalten sie jährlich einen Kurs „Methodik und Didaktik“ für die Pädagogen im Klassendienst. Vor allem neue Mitarbeiter erhalten hier wertvolle Hinweise für ihren Unterricht. Zusätzlich bieten sie Einzelförderungen in den Kulturtechniken und im Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ an. 

   
 
   

Musik und Kreativität

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Musik wird als Schlüssel zu ganzheitlicher Entwicklung und erfolgreichem Lernen gesehen. Aus diesem Grund wird in der Jakob-Muth-Schule die musikalische Förderung und Erziehung groß geschrieben.
Iwona Majchrzak organisiert in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen den Musikunterricht der Klassen. Die musikalische und kreative Begleitung von kirchlichen und weltlichen Festen gehört selbstverständlich dazu. Darüber hinaus führt sie eigene musikalische Angebote durch: Gesang- und Rhythmusunterricht, Instrumentalunterricht (z.B. Flöte, Gitarre, Keyboard und Tischharfe) oder das Orchester „Die Musikschlawiner“. Netzwerkarbeit ist dabei unerlässlich. Kooperationspartner sind unter anderem die Musikschule des Emslandes und Grundschulen, die mit Klassen der Jakob-Muth-Schule zusammenarbeiten. Ein weiteres Aufgabenfeld sind einrichtungsübergreifende Projekte und die Begleitung des Vitus-Mitarbeiterchors. 
Neben den musikalischen Aufgaben kümmert sich Frau Majchrzak zusätzlich um die Gestaltung der Flure, indem sie Bildergalerien und Kunstwerke der Klassen präsentiert. 

   
 
   

Unterstützte Kommunikation

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Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!“ Kinder und Jugendliche, die über keine oder eine eingeschränkte Lautsprache verfügen, machen häufig die Erfahrung, dass sie von ihrer Umwelt (Familie, Freunde, Fremde) nicht ausreichend verstanden werden.
Mit Hilfe von Gebärden, Objekten, grafischen Symbolen oder technischen Hilfe kann die Kommunikation im Alltag besser gelingen. Hierbei wird die individuelle Art der Kommunikation nicht ersetzt, sondern ergänzt und unterstützt. Dabei ist uns wichtig, dass der Schüler durch Rituale und Routinen zur Kommunikation angeregt und motiviert wird.
Der „Übergreifende Dienst – Unterstützte Kommunikation“ wird durch Julia Esders-Bohlen repräsentiert. Von den individuellen Bedarfen ausgehend, berät und unterstützt sie sowohl bei der Auswahl der UK-Versorgung als auch bei der Anschaffung und Nutzung. Um individuelle Ideen zu entwickeln, ist die enge Zusammenarbeit zwischen Elternhaus, Therapeuten und Jakob-Muth-Schule wichtig.
Abgerundet wird ihr Angebot durch Seminare für Kollegen und Eltern, in denen der praktische Einsatz von UK erprobt wird.